TerraMind
Komplettaudio im Kurs
Blick in den Kurs Du siehst eine Lese- und Hörprobe des Theorieteils. Dazu kommen im Kurs ausführliche Videoanleitungen für ChatGPT und Claude, alles übersichtlich an einem Ort auf der Lernplattform Skool.
TerraMind Basic

KI-Modelle verstehen, KI-Tools bewusst führen,
Arbeit sinnvoll delegieren.

Im Kurs gibt es den ganzen Theorieteil auch als MP3, rund 74 Minuten zum Hören unterwegs.

Kapitel 1

Was hinter Deinem KI-Tool steckt

Diese Fragen beantwortet Dir das Kapitel
  1. Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Tool und einem KI-Modell?
  2. Was unterscheidet ein Sprachmodell von klassischer Software?
  3. Warum bekommst Du auf dieselbe Frage fast nie zweimal dieselbe Antwort?
  4. Wann kannst Du Dich auf eine Antwort verlassen?
  5. Warum wirkt ein KI-Tool manchmal einfühlsamer als ein Mensch?

Alle diese Fragen beantwortet Dir Kapitel 1 in vier Lektionen. Zum Kurs →

Kapitel 2

Woher die Antwort kommt

Diese Fragen beantwortet Dir das Kapitel
  1. Was fließt außer Deiner Eingabe noch in eine Antwort ein?
  2. Warum ist mehr Kontext nicht automatisch besser?
  3. Was gewinnst Du durch Erinnerungen, und was gibst Du dafür ab?
  4. Wohin gehört welche Information?
  5. Was ist wichtiger als jede Prompt-Formel?
  6. Was passiert mit Deinen Daten?

Alle diese Fragen beantwortet Dir Kapitel 2 in sechs Lektionen. Eine davon kannst Du hier ganz ansehen. Zum Kurs →

2.5 · Kontext- und Prozessmanagement schlägt Formel
Diese Lektion ist hier ganz offen. Hör rein, lies nach und probier die Übung aus.

Prompt-Formeln versus KI-Management

Tippe eine Karte an, um sie umzudrehen.

Informationen

Alles, was das Tool über die Aufgabe wissen muss: Deine Eingabe, Material und frühere Arbeiten im Projekt, Deine Einstellungen und über Verbindungen auch Kalender oder Dateien.

Ziel

Wofür ist das Ergebnis? Wer liest es, in welcher Situation, und was soll danach passieren?

Prüfkriterien

Woran erkennst Du, dass das Ergebnis gut ist? Länge, Ton, was unbedingt hinein muss und was auf keinen Fall vorkommen darf.

Mehr Kontext- und Prozessmanagement, weniger Prompting.

Inhalte aus dem Audio zum Nachlesen
Als die KI-Tools noch neu waren, galt es als entscheidend, richtig gute Prompts zu schreiben. Ein Prompt ist die Eingabe ins Chatfenster. Wer gute Prompts schreiben konnte, hatte angeblich die Zukunft gepachtet, es entstand sogar der Beruf des Prompt Engineers.

Nachdem wir so viel über die Informationen gesprochen haben, die das KI-Tool bekommt, ahnst Du es vielleicht schon: Heute ist das viel weniger wichtig. Viel wichtiger ist das Management all dieser Informationen.

Früher gab es richtige Anleitungen, wie ein Prompt aufgebaut sein soll, etwa dass Du dem Tool eine Rolle zuweisen musst. Die heutigen Modelle verstehen auch einfache, normale Anweisungen richtig gut, manchmal sogar besser als einen aufwendig zusammengebauten Prompt.
Wichtig sind drei Dinge, die Du dem KI-Tool übergibst.

Alle Informationen, die es braucht, um die Aufgabe gut zu lösen.

Ein klares Ziel. Was willst Du genau erreichen?

Prüfkriterien. Das sind Richtlinien, die das Tool einhalten und die das Ergebnis erfüllen muss, damit die Aufgabe aus Deiner Sicht gut gelöst ist. Dazu gehören auch Deine Werte. Lässt Du zum Beispiel einen Social-Media-Post zu Deinem neuen Produkt schreiben, sollte das Tool wissen, dass Dir Wahrheit und Authentizität wichtig sind. Dann landet kein Marketinggeschrei im Post, das nichts mit Dir zu tun hat, auch wenn es sich vielleicht gut verkaufen würde.

Übergibst Du diese drei Dinge klar formuliert, brauchst Du keine Prompt-Formel mehr. Das ist heute sehr viel wichtiger als jeder noch so optimale Prompt.
Mehr dazu
Rollenzuschreibungen wie „Du bist ein erfahrener Marketing-Experte“ bringen heute deutlich weniger und schränken teilweise sogar ein, weil sie das Modell auf einen Ton festlegen, den Du vielleicht gar nicht wolltest. Für manche Spezialfälle können sie weiterhin helfen.

Beim Ziel hilft die Frage: Wer liest das, in welcher Situation, und was soll danach passieren?

Bei den Prüfkriterien denk an Länge, Ton und daran, was auf keinen Fall vorkommen darf.
Wenn Du in der Übung zu diesem Abschnitt die beiden Mails vergleichst, fällt auf: In der umgangssprachlich formulierten stehen zwei konkrete Ausweichtermine und die Regel, dass bei Krankheit kostenlos umgebucht wird. Nichts davon steht in der Eingabe.

Das kommt aus dem Kontext drumherum: die Termine aus dem Kalender, die Absagebedingungen aus den Projektdateien, Ton und Du aus früheren Mails. Die farbig markierten Stellen in der Übung zeigen das. Wie ein KI-Tool überhaupt an Kalender oder Dateien kommt, ist Thema in Kapitel 3. Genau deshalb kommt diese Variante mit so wenig Anweisung aus. Die Mail nach den herkömmlichen Prompting-Regeln ist dagegen sorgfältig nach allen Regeln formuliert und kann trotzdem nichts Konkretes sagen, weil dem Tool die Informationen fehlen.

Und genau deshalb lohnt es sich zu prüfen, was da eigentlich mitgeliefert wurde. Wenn ein Detail auftaucht, das Du nicht gesagt hast, ist es entweder aus Deinem Material gezogen oder erfunden.
Ich empfehle Dir, besonders bei der Umsetzung neuer Ideen die Diktierfunktion zu nutzen und zu sprechen, statt zu schreiben. So lieferst Du meist viel mehr relevanten Kontext als beim Tippen.

Mir persönlich entspricht diese Herangehensweise außerdem sehr viel mehr (vielleicht geht es Dir auch so). Es ist einfach angenehm, das Mikrofon anzumachen und meine neueste Idee unstrukturiert und ganz frisch hineinzuquatschen.

Wenn dann das Kontextmanagement drumherum stimmt und bestimmte Abläufe schon angelegt sind, kommt so ziemlich schnell etwas ziemlich Brauchbares heraus.

So kannst Du ein Diktat sinnvoll einleiten.
„Das sind meine Gedanken dazu, noch ganz ungeordnet. Hilf mir bitte herauszuarbeiten, was mein Ziel ist, welche Anforderungen ich habe und welche Fragen noch offen sind. Gehe noch nicht in die Umsetzung.“
Die Herangehensweise, die ich Dir empfehle, ist nicht, dass Du Dich hinsetzt und Dir ein grundsätzliches System überlegst. Das habe ich mehrfach versucht. Ich habe mein ChatGPT komplett gelöscht, weil ich es ordentlich neu aufbauen wollte, und dann nie gemacht. Dann bin ich zu Claude gewechselt und habe angefangen, es ordentlich aufzubauen, und dann hat sich wieder etwas geändert.

Nimm stattdessen eine ganz konkrete Aufgabe, die Du immer wieder machst und bei der Dich etwas nervt. Wo Du denkst: Es wäre so cool, wenn das so und so gehen würde.

Bei mir war das der Podcast. Ich wollte meine Folgen am liebsten einfach nur in mein Handy sprechen, und alles andere sollte dann von selbst passieren. Also habe ich das mit Claude besprochen und erstmal gefragt, was ich dafür überhaupt an technischer Ausrüstung brauche. Daraus ist dann gemeinsam eine Methode entstanden.

Von dort aus wächst Du weiter. Und dabei lernst Du mehr, als Dir jedes vorher ausgedachte System beibringen könnte.
Zum Ausprobieren

Beispiel: Antwortmail an eine Kundin vorschreiben lassen

Dies war ein kleiner Einblick in den Theorieteil des Kurses (eine Lektion von insgesamt 18 in 4 Kapiteln, jeweils mit Audio, Texten und Übungen). Außerdem gibt es im Kurs drei ausführliche Praxisvideos zu ChatGPT und Claude.

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Kapitel 3

Vom Chat zum agentischen Arbeiten

Diese Fragen beantwortet Dir das Kapitel
  1. Was braucht ein KI-Tool, um mehr zu tun als zu antworten?
  2. Worin unterscheiden sich Chat, Work-Umgebung mit lokalem Zugriff und Coding-Umgebung?
  3. Was darf ein KI-Tool, wenn Du es mit anderen Diensten verbindest?
  4. Wie sieht ein guter Auftrag für agentisches Arbeiten aus?

Alle diese Fragen beantwortet Dir Kapitel 3 in fünf Lektionen. Zum Kurs →

Kapitel 4

KI führen

Diese Fragen beantwortet Dir das Kapitel
  1. Welche drei Aufgaben bleiben bei Dir?
  2. Was tust Du, wenn ein Ergebnis nicht taugt?
  3. Woraus besteht echte KI-Kompetenz?

Alle diese Fragen beantwortet Dir Kapitel 4 in drei Lektionen. Zum Kurs →

Und jetzt?

Das war Dein Blick in den Kurs.

Im ganzen Kurs bekommst Du ein tragfähiges Verständnis davon, wie KI-Tools funktionieren, woher ihre Antworten kommen und wie Du sie bewusst führst. So kannst Du jede neue Funktion einschätzen, auch wenn die Oberflächen morgen wieder anders aussehen.

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