Wir schauen uns an, was eigentlich passiert, wenn Du etwas in ein KI-Tool eintippst. Und warum eine Antwort überzeugend klingen kann, ohne dass sie stimmt.
In eine Antwort fließt sehr viel mehr ein als das, was Du gerade schreibst. Wir gehen die Quellen durch, und Du siehst, welche davon Du selbst steuern kannst.
Ein KI-Tool kann inzwischen sehr viel mehr, als nur zu antworten. Wir schauen uns an, welche Zutaten es dafür braucht und welche Du davon wirklich brauchst.
Hier geht es um den Teil, den kein Tool übernimmt. Also darum, was Du tust, wenn ein Ergebnis nichts taugt, und woran Du überhaupt erkennst, ob es taugt.
Alles als MP3 herunterladen (in der Theorie-Lektion in Skool, zum Hören unterwegs und offline)
Es ist mir wichtig, dass Du mit dieser Seite richtig arbeiten und Dich jederzeit gut darin bewegen kannst. Deshalb gibt es an zwei Stellen eine Übersicht. Gleich am Anfang kannst Du eine Übersicht ausklappen. Dort kommst Du über das Schaubild in das passende Kapitel und darunter über die Kärtchen, auf denen die Kapitel noch einmal genauer beschrieben sind. Außerdem kannst Du Dich an jeder Stelle im Kurs über das kleine Menü oben rechts in die einzelnen Kapitel klicken.
Jedes Kapitel ist ähnlich aufgebaut. Am Anfang stehen Fragen, an denen Du Dich orientieren kannst. Denk erst einmal selbst darüber nach. Kannst Du schon alle beantworten, springst Du vielleicht direkt zum nächsten Kapitel. Ich rate Dir trotzdem, hineinzuschauen. Das Thema künstliche Intelligenz ist so komplex, dass Du sicher noch etwas Neues erfährst oder einen anderen Blick auf manches bekommst.
Jedes Kapitel hat Unterabschnitte. Oben steht jeweils ein Schaubild, darunter ein Knopf zum Anhören. Das Audio kannst Du in normaler Geschwindigkeit hören oder die Geschwindigkeit über den kleinen Knopf daneben ändern. Unter dem Audio findest Du die Inhalte aus dem Audio zum Nachlesen und darunter weitere Ausklappfelder mit Zusatzinformationen. In den meisten Abschnitten gibt es außerdem ein interaktives Element, mit dem Du die Inhalte durch Ausprobieren vertiefen kannst.
Mit den beiden kleinen Pfeilen unten rechts bewegst Du Dich bequem zwischen den Abschnitten hin und her, wenn Du lieber klickst als scrollst.
Am Ende jedes Kapitels stehen die Fragen vom Anfang noch einmal. So kannst Du Dich selbst ein bisschen überprüfen. Fällt Dir eine Antwort nicht mehr ein, klappst Du die Frage auf und bekommst eine knappe Antwort. Von dort kommst Du auch zurück ins Kapitel, wenn Du etwas noch einmal in der Tiefe hören oder nachlesen möchtest.
Es ist mir ganz wichtig zu betonen: Bei der Arbeit mit KI-Tools stehst immer Du ganz oben und im Mittelpunkt, mit Deinen Werten, Deinen Gedanken, Deinen Zielen und Deiner Expertise.
Was ein KI-Tool an Antworten und Handlungen ausgibt, hängt stark von Dir ab und zusätzlich von dem, was zwischen Dir und der Antwort oder Handlung des KI-Tools liegt. Genau darum geht es in diesem Kurs.
In Kapitel 1 schauen wir uns an, was KI eigentlich ist und was wir meinen, wenn wir von KI sprechen, vor allem bei KI-Tools wie ChatGPT und Claude. In Kapitel 2 geht es darum, was ein KI-Tool braucht, damit es gute Antworten liefert. In Kapitel 3 schauen wir uns an, welche Werkzeuge und Möglichkeiten wir dem KI-Tool zusätzlich geben können, damit es mehr tut als nur zu antworten und richtige Aufgaben erledigt. Das ist das sogenannte agentische Arbeiten. In Kapitel 4 geht es schließlich um den Teil, den kein Tool übernimmt: wie Du die KI führst, was Du tust, wenn ein Ergebnis nichts taugt, und was echte KI-Kompetenz ausmacht.
Am Ende kennst Du die Prinzipien und Möglichkeiten, die darin stecken, und bist gut aufgestellt, um mit KI-Tools zu arbeiten. Egal, ob sie ChatGPT oder Claude heißen oder ganz anders, und egal, was sich jeden Tag wieder ändert. Die Entwicklung ist rasend schnell, und dieser Kurs soll Dir eine Basis geben, mit der Du gut aufgestellt bist.
Das KI-Tool ist die Tür zum Modell.
Tippe eine Schicht an.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Regeln versus Muster
Übrigens: Auch ein Sprachmodell gibt bei der Eingabe 12 × 8 mittlerweile recht zuverlässig 96 aus. Allerdings nicht, weil es rechnet, sondern weil diese Aufgabe in seinen Trainingsdaten so oft mit dieser Lösung vorkommt, dass 96 die mit Abstand wahrscheinlichste Fortsetzung ist. Bei ungewöhnlicheren Rechnungen greifen viele KI-Tools deshalb auf ein Werkzeug zurück, das tatsächlich rechnet.
Das Sprachmodell gibt aus, was wahrscheinlich folgt.
und wieder von vorn, Baustein für Baustein
Jeden Baustein (Token) einzeln, jedes Mal neu.
wahrscheinlich versus wahr
Es ist immer eine Berechnung von Wahrscheinlichkeiten.
Zwei Sätze, dieselbe Aufgabe: Nimm in beiden einmal die unwahrscheinlichen Wörter.
Das Modell geht in beiden Fällen gleich vor. Ob das Ergebnis harmlos ist oder falsch, merkt es selbst nicht. Das beurteilst Du.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Kannst Du diese Fragen jetzt beantworten?
Die Eingabe im Chatfenster macht nur einen Teil der Antwort aus.
Schalte die Quellen nacheinander dazu. Die Frage bleibt dabei Wort für Wort dieselbe.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Mehr Kontext ist nur dann besser, wenn er relevant ist.
Nicht die Menge zählt, sondern ob es zur Aufgabe gehört.
Leg hinein, was Du für diese Aufgabe mitgeben würdest. Antippen legt hinein, nochmal antippen nimmt heraus.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Je mehr Erinnerung, desto bequemer und desto weniger Kontrolle.
Tippe eine Karte an, um sie umzudrehen.
Das, was Du selbst hinterlegt hast, und das, was das Tool als Eintrag gespeichert hat. Beides kannst Du Dir ansehen, ändern und wieder löschen.
Hier greift das Tool auf frühere Unterhaltungen zu. Eine Liste zum Durchsehen gibt es dafür nicht, sondern nur einen Schalter für alles oder nichts.
Diese Erinnerungen gelten nur innerhalb eines Projekts.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Leg jede Information auf die kleinstmögliche Ebene.
Zwölf Karten aus einem ganz normalen Arbeitsalltag. Überleg bei jeder, wo sie hingehört.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Prompt-Formeln versus KI-Management
Tippe eine Karte an, um sie umzudrehen.
Alles, was das Tool über die Aufgabe wissen muss: Deine Eingabe, Material und frühere Arbeiten im Projekt, Deine Einstellungen und über Verbindungen auch Kalender oder Dateien.
Wofür ist das Ergebnis? Wer liest es, in welcher Situation, und was soll danach passieren?
Woran erkennst Du, dass das Ergebnis gut ist? Länge, Ton, was unbedingt hinein muss und was auf keinen Fall vorkommen darf.
Mehr Kontext- und Prozessmanagement, weniger Prompting.
Beispiel: Antwortmail an eine Kundin vorschreiben lassen
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Du zahlst mit Geld oder mit Daten.
Tippe eine Karte an, um sie umzudrehen.
Deine Eingaben werden mit ziemlicher Sicherheit zum Training der nachfolgenden Modelle genutzt, solange Du nicht widersprichst. Der Schalter dafür liegt in den Einstellungen.
Meist dieselbe Logik wie beim kostenlosen Zugang, teilweise mit etwas besseren Datenschutzmöglichkeiten. Muss auch eingestellt werden.
Deine Eingaben werden nicht zum Training verwendet, und Du kannst einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung abschließen. Damit ist eine Grundvoraussetzung für den datenschutzkonformen Einsatz erfüllt.
Wird nicht in Deinem Verlauf gespeichert, fließt nicht in die Erinnerungen und nicht ins Training. Trotzdem bis zu dreißig Tage aufbewahrt.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Kannst Du diese Fragen jetzt beantworten?
Vom KI-Chat zum digitalen Multifunktionswerkzeug
Die meisten Aufgaben brauchen mehr Elemente als nur den Chat.
Die Aufgabe bleibt immer dieselbe. Du kannst die Zutaten frei kombinieren, sie bauen nicht aufeinander auf.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Dasselbe Modell, anderer Bewegungsraum
Der Unterschied liegt hier nicht im Modell, das kannst Du in jeder Arbeitsumgebung wählen. Er liegt im Bewegungsraum des Tools.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Kontrolle gegen Leichtigkeit
Nichts ist automatisch verbunden. Was das Tool darf, entscheidest Du.
Klicke die einzelnen Berechtigungen an, um die Konsequenzen zu sehen.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Vom Gespräch zum Auftrag
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Die Grenze dessen, was Du selbst digital umsetzen kannst, hat sich verschoben.
Die Gefahr: Du tust Dinge, einfach weil sie jetzt so leicht sind. Brauchst Du sie wirklich?
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Kannst Du diese Fragen jetzt beantworten?
Die KI führt Arbeit aus. Du führst die KI.
und wieder von vorn
Nimm eine Aufgabe, die Du demnächst abgeben willst, und geh die drei Führungsaufgaben damit durch. Auf dieser Seite wird nichts gespeichert. Du kannst Deine Eingabe über den Button unten kopieren, wenn Du sie weiter nutzen willst.
Am besten fängst Du bei der Planung neuer Aufgaben, Prozesse und Projekte ganz altmodisch mit Zettel und Stift an. Dann kommst Du gar nicht erst in die Versuchung, Dir von der KI hineinreden zu lassen.
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
Was hat gefehlt oder war zu viel?
Wie das in den Tools aussieht, zeige ich Dir in den Praxis-Lektionen. Die Zeitmarken unter dem Video führen Dich direkt hin.
KI-Kompetenz ist nur zu einem kleinen Teil Technik.
Kannst Du diese Fragen jetzt beantworten?
Das Kursziel hast Du erreicht, wenn Du sagen kannst:
„Ich verstehe die grundlegenden Mechanismen gut genug, um entscheiden zu können, wann, wofür und auf welche Weise ich KI einsetze.“
Fünf Fragen, bevor Du eine größere Aufgabe abgibst.
In den Praxis-Lektionen zeige ich Dir alles, was Du hier kennengelernt hast, direkt in ChatGPT und in Claude. Im Anwendungsbeispiel siehst Du danach beide Tools an einer durchgehenden Aufgabe.
Vorher noch drei kurze Hörstücke für Fragen, die sich vor dem Start oft stellen: welches der beiden Tools zu Dir passt, ob Du das Bezahlabo brauchst und ob Du besser mit der App oder im Browser arbeitest.